In allen Ländern besteht ein enormes Potenzial für Energieeinsparungen in Gebäuden – sowohl beim Heizen als auch beim Kühlen. Dadurch könnten Energiekosten für Eigentümer und Mieter gesenkt, CO2-Emissionen und Umweltverschmutzung verringert und die Energieversorgung für die kommenden Jahre gesichert werden.
In einer Studie des Passivhaus Instituts Darmstadt, die auf Dämmprodukten von BASF bzw. mit BASF-Rohstoffen (Elastopor® H, Styrodur® und Neopor®) hergestellten Erzeugnissen beruht, wurden die Auswirkungen von Wärmedämmung auf dasselbe Gebäude in unterschiedlichen Städten analysiert.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz weniger Kosten verursachen, sondern vielmehr dazu beitragen, Geld zu sparen. Ûnter allen klimatischen Bedingungen – in kalten, gemäßigten und warmen Ländern – lassen sich ausgezeichnete Ergebnisse erzielen, und zwar für nahezu jede Art von Gebäude. In Warschau wie auch in Frankfurt, Paris, London, Rom und Sevilla kann der Energieverbrauch mit nur wenigen Zentimetern Dämmung um rund 70% gesenkt werden!
DEFINITIONEN:
HEIZWÄRMEBEDARF: Die jährliche Wärmemenge, die für ein Gebäude benötigt wird, um eine Betriebstemperatur von 20 °C aufrechtzuerhalten.
HEIZENERGIEBEDARF: Die Menge an Energie, z. B. in Form von Heizöl oder Erdgas, die ein Heizsystem benötigt, um eine Betriebstemperatur von 20 °C aufrechtzuerhalten.
KÜHLBEDARF: Die jährliche Wärmemenge, die einem Gebäude durch aktive Kühlung entzogen wird, um eine Lufttemperatur von weniger als 25 °C aufrechtzuerhalten.
KÜHLENERGIE: Der jährliche Strombedarf für Raumkühlung basierend auf den jährlichen Daten einer typischen Splitgeräteleistung.
STUNDEN ÜBER 25 °C: Prozentsatz von Stunden über 25 °C ohne aktive Kühlung.
SPITZENTEMPERATUR: Der höchste stündliche Durchschnittswert der Temperatur eines beliebigen Raums während des gesamten Jahres ohne aktive Kühlung. In der Regel treten die höchsten Temperaturen in den nach Süden ausgerichteten Räumen direkt unter dem Dach auf.
PRIMÄRENERGIE FÜR HEIZUNG UND KÜHLUNG: Es wird angenommen, dass eine aktive Kühlung verwendet wird. Der Zusatzstrombedarf des Heizsystems wurde berücksichtigt. Der zusätzliche Strom für die Kühlung ist in der jährlichen Leistungszahl enthalten.
CO2-EMISSIONEN: Emissionen, die durch die Verwendung von Heiz- und Kühlsystemen verursacht werden.