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BASF Visual - Innovationen
Auf dieser Seite:  Konzentration auf Wachstumscluster  •  Energiemanagement  •  Rohstoffwandel  •  Nanotechnologie  •  Weiße Biotechnologie  •  Pflanzenbiotechnologie

 

Fünf zentrale Zukunftsthemen



 
 
 
Mit ihrer Forschungsstrategie bündelt die BASF wichtige technologiegetriebene Zukunftsthemen in fünf Wachstumsclustern: Energiemanagement, Rohstoffwandel, Nanotechnologie, Pflanzenbiotechnologie und Weiße Biotechnologie. Dabei handelt es sich um Querschnittstechnologien, die jenseits der klassischen Fachgrenzen liegen und nur durch interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit zum Erfolg geführt werden können. Für die Forschungsaktivitäten innerhalb der fünf Wachstumscluster stehen in den Jahren 2006 bis 2008 insgesamt 920 Millionen Euro zur Verfügung.

Konzentration auf Wachstumscluster



Plattformübergreifende Entwicklungen in Wachstumsclustern:
2006 - 2008 etwa 920 Millionen €
Chart: Wachstumscluster Nanotechnologie

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Wachstumscluster Energiemanagement



Die chemische Industrie kann entscheidende Beiträge zur Entwicklung neuer Techniken und Materialien für die Bereiche Energiequellen, Energiespeicherung und Energieumwandlung leisten. Bei der BASF beschäftigen sich Forscher beispielsweise mit neuen Materialien für organische Solarzellen, innovativen Speichermedien für Wasserstoff und der Membran-Elektroden-Einheit von kleinen portablen Brennstoffzellen. "Die Projekte in den Wachstumsclustern der BASF sind keine niedrig hängenden Früchte, im Gegenteil, sie stellen höchste Ansprüche an die technische Realisierung und bergen hohe Risiken bezüglich der sich entwickelnden Märkte", sagt Dr. Thomas Wehlage, Geschäftsführer der BASF Future Business GmbH und Sprecher des Wachstumsclusters Energiemanagement.

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Wachstumscluster Rohstoffwandel



Wissenschaftler der BASF identifizieren interessante Verfahren zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe und bewerten diese Prozesse unter technologischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtpunkten. Die wichtigsten Ausgangsstoffe für die Mehrzahl der Wertschöpfungsketten in der chemischen Industrie sind heute Olefine und Aromaten, die hauptsächlich durch Steamcracken von Naphtha erzeugt werden. Als alternativer Rohstoff kommt zunächst auch Erdgas in Betracht, da eine flächendeckende Umstellung der Chemieproduktion auf nachwachsende Rohstoffe mittelfristig unmöglich ist. Für Einzelanwendungen können nachwachsende Rohstoffe allerdings bereits heute eine wettbewerbsfähige Alternative sein, wie die Forschungsarbeiten im Wachstumscluster Rohstoffwandel zeigen.

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Wachstumscluster Nanotechnologie



Die BASF ist eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der chemischen Nanotechnologie und nutzt diese bereits in vielen etablierten Arbeitsgebieten wie Polymerdispersionen, Pigmenten oder Katalysatoren. Dabei profitiert das Unternehmen von seiner hohen Kompetenz zur Herstellung und Anwendung von nanostrukturierten Materialien und Formulierungen. "Mit dem Wachstumscluster Nanotechnologie wollen wir unsere Position weiter ausbauen und die Nanotechnologie dort einsetzen, wo sie gegenüber herkömmlichen Produkten und Verfahren Vorteile bietet", betont Professor Dr. Franz Brandstetter, der Leiter der Polymerforschung der BASF und Sprecher dieses Wachstumsclusters. So arbeiten die BASF-Forscher am Straßburger ISIS an nanoporösen Schaumstoffen, die aufgrund ihrer winzigen Poren eine hervorragende Isolationswirkung aufweisen.

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Wachstumscluster Weiße Biotechnologie



Mit dem Ausbau der Forschungsarbeiten im Wachstumscluster Weiße Biotechnologie setzt die BASF ihre breite Expertise in der Biokatalyse und Fermentation ein, um neue Produkte und Verfahren auch außerhalb der bisherigen Schwerpunkte Feinchemie und Zwischenprodukte zu erarbeiten. In diese Erweiterung eingeschlossen sind auch Aktivitäten, die auf die Verbreiterung der Rohstoffbasis für fermentative Verfahren abzielen sowie die Erarbeitung von Verfahren zur Herstellung von Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen. Im Jahr 2007 hat die BASF mit Produkten, die ganz oder teilweise mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden, einen Umsatz von ungefähr 300 Millionen Euro erzielt.

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Wachstumscluster Pflanzenbiotechnologie



Die BASF verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2010 eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Pflanzenbiotechnologie zu sein. Die BASF Plant Science, ein seit 1998 bestehender internationaler Forschungs- und Technologieverbund mit acht Standorten in Europa und Nordamerika, entwickelt Pflanzen für eine effizientere Landwirtschaft, für eine gesündere Ernährung sowie für die Nutzung als nachwachsende Rohstoffe. Dabei geht es beispielsweise um ernährungsphysiologisch wertvolle Ölpflanzen mit einem erhöhten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren oder eine Kartoffel mit veränderter Stärkezusammensetzung für den Einsatz in der Papier-, Textil- und Klebstoffindustrie. Mit solchen so genannten Output Traits, die auch dem Konsumenten oder Weiterverarbeiter einen erkennbaren Nutzen bieten, wird sich der Siegeszug der Pflanzenbiotechnologie weiter beschleunigen und ihre gesellschaftliche Akzeptanz wachsen.

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