 |
Wir verdienen eine Prämie auf unsere Kapitalkosten |

Wir wollen eine Prämie auf unsere Kapitalkosten verdienen, um so den Wert der BASF weiterzusteigern. Mit unserem Wertmanagementkonzept verfolgen wir einen umfassenden Ansatz: Er bindet sämtliche Funktionen des Unternehmens ein und fördert und fordert alle Mitarbeiter in ihrem unternehmerischen Handeln.
EBIT nach Kapitalkosten (Millionen €) 5-Jahres-Übersicht
|


Ergebnis der Betriebstätigkeit nach Kapitalkosten
 Die zentrale Ziel- und Steuerungskennzahl für unsere Unternehmensbereiche und Geschäftseinheiten ist das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) nach Kapitalkosten.
Die BASF-Gruppe muss mindestens ein EBIT in Höhe der Kapitalkosten erzielen, um den Verzinsungsansprüchen der Fremdkapitalgeber und den Renditeerwartungen der Eigenkapitalgeber gerecht zu werden sowie den Steueraufwand abzudecken.
|

Ermittlung des Kapitalkostensatzes
 Die Höhe des Kapitalkostensatzes hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:
- der Kapitalstruktur der BASF-Gruppe,
- der Höhe der Fremdkapitalverzinsung sowie
- den Renditeerwartungen der Aktionäre.
Die Kosten des Eigenkapitals ermitteln wir auf Basis des Marktwerts der BASF-Aktien; die Kosten des Fremdkapitals werden auf Basis der Buchwerte ermittelt. Die Höhe des Kapitalkostensatzes wird jährlich anhand der aktuellen Daten überprüft.
Während für das Jahr 2007 ein Kapitalkostensatz von 9 % galt, wird der Kapitalkostensatz für das Jahr 2008 auf 10 % erhöht. Dies ist auf die höheren absoluten Kapitalkosten infolge des Anstiegs der Marktkapitalisierung der BASF zurückzuführen. Bei einem nahezu unveränderten durchschnittlichen Vermögen der Segmente ist der durchschnittliche Kapitalkostensatz in der BASF-Gruppe für das Jahr 2008 entsprechend anzuheben.
|

Wertmanagement im gesamten Unternehmen
 Wertmanagement ist nur dann erfolgreich, wenn es fest im Unternehmen verankert ist und konsequent umgesetzt wird. Ein wichtiger Bestandteil ist hierbei der Zielvereinbarungsprozess, bei dem es entscheidend darauf ankommt, die Ziele der BASF mit den persönlichen Zielvereinbarungen der Mitarbeiter zu verknüpfen. In operativen Einheiten ist das EBIT nach Kapitalkosten die oberste Zielebene. Die Leistungen der funktionalen Einheiten, das heißt von Regionen, Standorten, Zentraleinheiten und Kompetenzzentren, sind häufig schwer monetär zu berechnen. Als oberste Zielebene ist daher für funktionale Einheiten der Wertbeitrag definiert. Daraus werden zwei allgemeine Werttreiber abgeleitet, an denen wir die Leistungen der Einheiten messen: Effizienz und Effektivität.
Weltweit vermitteln wir unseren Mitarbeitern Kenntnisse zum Thema Wertmanagement in zahlreichen Fortbildungsangeboten. Auf diese Weise wollen wir das Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge bei unseren Mitarbeitern weiter erhöhen und unternehmerisches Denken auf allen Ebenen der BASF fördern. Dabei setzen wir unter anderem auf ein an die BASF angepasstes Unternehmensplanspiel, ein interaktives, webbasiertes Programm und ein maßgeschneidertes Seminarangebot.
In einheitsübergreifenden Gruppen haben mehrere tausend Mitarbeiter mit Fach- und Führungsaufgaben Konzepte des Wertmanagements auf konkrete Fragestellungen aus der Praxis angewendet. Für Mitarbeiter mit geringen kaufmännischen Vorkenntnissen haben wir eine alltagsnahe Schulung zum Wertmanagement entwickelt.
|

Ermittlung des EBIT nach Kapitalkosten


| Millionen € |
2007 |
| EBIT BASF-Gruppe |
7.316 |
| - EBIT der den Segmenten nicht zuordenbaren Aktivitäten1 |
-293 |
- Nicht anrechenbare ausländische Ertragsteuern für die Ölförderung |
1.302 |
| - Kapitalkosten2 |
3.412 |
| EBIT nach Kapitalkosten |
2.895 |
|


|
Um dies zu erreichen
|

 |
|
 |
|
|