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BASF Visual - Investor Relations

Ressourcenschonung


Mit ihren Verbundstrukturen und den hoch effizienten Kraftwerken spart die BASF nicht nur Produktionskosten, sie schont auch die Umwelt. Der Verbund eröffnet Möglichkeiten, Emissionen und Abfälle zu vermindern und den Ressourcenverbrauch zu senken; außerdem werden Transportwege auf ein Minimum reduziert.
Chart: Ressourcenschonung

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Beispielhaft wird das daran deutlich, dass es der BASF gelungen ist, die Produktionsmengen und die dafür eingesetzte Energie aus fossilen Brennstoffen zu entkoppeln: Der Einsatz an fossilen Energieträgern für den Dampfbedarf sank seit Mitte der 70er Jahre im Stammwerk Ludwigshafen um 44 Prozent, während die Produktion in der gleichen Zeit um rund 59 Prozent stieg.

Entscheidend für diesen Erfolg war der Aufbau des Energieverbunds. Bei dieser Vernetzung der Energieströme wird die Energie, die in den Produktionsbetrieben beim Ablauf exothermer chemischer Prozesse in Form von Abhitze anfällt, direkt am Ort der Entstehung in Dampf umgewandelt und ins BASF-Dampfnetz eingespeist. Die entstandene Prozesswärme wird also nicht an die Umwelt abgegeben, sondern steht den Betrieben als Energie zur Verfügung. Das Ergebnis dieser Wärmeintegration ist beeindruckend: Rund 55 Prozent des Dampfverbrauchs der BASF wird durch Abhitzenutzung und Verbrennung von Abfällen aus der Produktion gedeckt.

Um unsere Produktionsstandorte mit Energie zu versorgen, setzen wir zunehmend auf eine Kombination aus Gas- und Dampfturbinen als Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (GuD-Anlagen). Mit einem Gesamtwirkungsgrad von nahezu 90% ist diese Kraft-Wärme-Kopplung Spitzenreiter der industriell nutzbaren Energieumwandlung, das heißt die beste derzeit verfügbare Technologie. Weltweit verfügt die BASF über sechzehn dieser Anlagen. Partnerfirmen an BASF-Standorten betreiben weitere sieben Gasturbinenanlagen mit Dampfauskopplung, die hauptsächlich unserer Versorgung dienen. Allein das neue GuD-Kraftwerk in Ludwigshafen verringert seit 2006 die CO2-Emissionen um mehr als 500.000 Tonnen im Jahr. Wir produzieren mehr als 75% unseres weltweiten Strombedarfs durch GuD-Anlagen.

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