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Ein schützendes Netz: Interceptor

 

Foto: Zwei BASF-Mitarbeiter stehen in einem Labor und prüfen Moskitonetze.
Mit Interceptor bringt BASF ein Moskitonetz auf den Markt, das langanhaltenden Schutz vor Krankheiten bietet, die durch Insekten übertragen werden. Interceptor-Netze lähmen oder töten Malariafliegen effizient. Dies verhindert die Krankheitsübertragung auf Menschen, die unter den Netzen schlafen.

Interceptor-Moskitonetze basieren auf Fendozin®, einer von der BASF entwickelten einzigartigen Veredlungstechnik. Dabei wird das Garn mit einem Polymer behandelt, das Fendona® enthält, ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugelassenes, schnell wirkendes Insektizid. Fendona wandert nach und nach an die Textiloberfläche. Dort entfaltet der Wirkstoff - auch noch nach 20 Waschgängen - seine Wirkung, indem er Moskitos sofort lähmt, tötet oder vertreibt.

Im Kampf gegen Malaria empfiehlt die WHO unter anderem imprägnierte Moskitonetze. Die Interceptor-Netze der BASF schnitten sowohl bei den Laborversuchen als auch bei den Feldversuchen der WHO sehr gut ab. Vor kurzem hat BASF eine wichtige Hürde im WHO-Zulassungsverfahren genommen und darf nun ihre Netze mit der vorläufigen WHO-Empfehlung verkaufen.

Hauptmarkt für Interceptor-Netze ist Afrika. Hauptabnehmer sind internationale Organisationen wie UNICEF, mit denen BASF bereits gute Kontakte unterhält. Die gesamte Marktnachfrage für behandelte Netze in den nächsten zwei bis fünf Jahren wird auf über 60 Millionen Netze im Jahr geschätzt.

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