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Wie aus Nebenprodukten ein hochwertiger Brennstoff entsteht

 

Umweltgerecht und kostengünstig entsorgen, alternative Verwendungen prüfen – um diesen Anspruch zu erfüllen, nutzt die Isophytol-Fabrik in Ludwigshafen alle Möglichkeiten. Chemische Nebenprodukte, die sich nicht als Einsatz- oder Hilfsstoff verwerten lassen, wurden bisher zusammengemischt und an die Rückstandsverbrennung abgegeben. Eine Analyse der chemischen Zusammensetzung der einzelnen Nebenproduktströme hat jedoch gezeigt: Aus zwei Dritteln der Nebenprodukte kann gezielt ein hochkalorischer Ersatzbrennstoff hergestellt werden. Was früher Abfall war, ersetzt jetzt zugekauftes Erdgas.

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Die Nebenprodukte in der Isophytol-Fabrik wurden bislang getrennt zu einem wasserfreien und einem wasserhaltigen Produktionsrückstand gesammelt. Da sich unter den wasserfreien Nebenprodukten auch aluminathaltige Stoffe befanden, musste das Gemisch in der Rückstandsverbrennung entsorgt werden. Denn: Aluminat erzeugt beim Verheizen Asche.

Heute sammelt die Isophytol-Fabrik ihre aluminathaltigen Produktionsrückstände separat. Diese werden zwar weiterhin in der Rückstandsverbrennung beseitigt, die Menge ist jedoch erheblich geringer, entsprechend niedriger sind die Transport- und Entsorgungskosten.

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Alle übrigen Nebenprodukte, die ausschließlich nur Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff enthalten, werden – ungeachtet des Wassergehaltes – in einem Mischtank zusammengefasst. Der Heizwert dieser Abmischung beträgt 25 bis 30 Mega-Joule pro Kilogramm und erfüllt die strengen Anforderungen des Kraftwerks an die Spezifikation „heizölähnlicher Ersatzbrennstoffe“.

Dafür, dass das Stoffgemisch in die Brennkammern gelangt, sorgt der Kraftwerksbetreiber. Lediglich eine Rohrleitung musste von der Isophytol-Fabrik zum Kraftwerk gelegt, ein paar Anschlüsse verändert werden, um die kostengünstige und zugleich umweltfreundliche Lösung zu realisieren. Das überzeugte auch andere Betriebe am Standort: Die Uvinul-Fabrik und die Prenal-Fabrik haben sich angeschlossen. Auch sie speisen jetzt ausgewählte Nebenprodukte in die Ersatzbrennstoffleitung ein.

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Weiterführende Informationen:

Bereich zur Ökologie im Kapitel "Sustainability"


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