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Moskitonetze retten Leben

Die Perspektive



Mittelfristiges Ziel der WHO ist es, allen Menschen in malariagefährdeten Gebieten Zugang zu LLINs wie Interceptor zu verschaffen - im Moment schlafen gerade mal zehn Prozent der gefährdeten Bevölkerung in Afrika unter Moskitonetzen. Der Gesamtbedarf dürfte in den kommenden Jahren bei rund 50 bis 60 Millionen Netzen jährlich liegen. BASF hat Produktionskapazitäten etabliert, um einen guten Teil des Bedarfs zu decken. Wichtigste Abnehmer für das wenige Dollar teure Interceptor-Netz sind internationale Hilfsorganisationen, nationale Gesundheitsministerien und nichtstaatliche Organisationen, die die Netze meist über große Ausschreibungen ankaufen oder Länder bei lokalen Ausschreibungen unterstützen.

Interceptor-Netze werden zwar auch in Lateinamerika und Asien angeboten, der Hauptmarkt ist jedoch Afrika. Die BASF engagiert sich zudem durch Spenden im Kampf gegen die Malaria. Richard Allan, CEO der internationalen Hilfsorganisation The Mentor Initiative, ist dankbar für die Unterstützung seines Malaria-Programms: "Neben den neuen, hochwirksamen Interceptor-Netzen setzen wir auch die bewährten Mittel der BASF, wie Fendona-Spray zum Besprühen von Innenraumwänden und das Insektizid Abate® zum Abtöten von Moskitolarven in stehenden Gewässern, ein. Wir hoffen, in 2008 unsere gemeinsamen Projekte zur Bekämpfung der Malaria noch stärker ausbauen zu können."

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