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BASF Visual - Sustainability
 

Publikationen zur BASF Sicherheitsforschung von Nanomaterialien


Noch mehr Wissen über die Wirkung unserer Produkte bedeutet noch mehr Sicherheit - für Kunden, Endnutzer und die Umwelt. Dazu betreiben eine eigene Sicherheitsforschung in unserer experimentellen Toxikologie-und Ökologie-Abteilung und arbeiten in nationalen und internationalen Forschungsprojekten wie NanoCare, Nanosafe2, CellNanoTox und dem Nano Safety Projekt des HESI/ILSI mit. Unsere Ergebnisse stellen wir zeitnah und weltweit den Experten auf Wissenschaftskongressen und in Fachzeitschriften zur Verfügung. Es ist aber auch unser Anliegen über die Experten hinaus, die interessierte Öffentlichkeit über unsere Forschungsarbeiten zu informieren. Dazu haben wir diese Website erstellt.

Haut
Können Nanopartikel durch die Haut gelangen?

Studie: Dermale Penetrationsstudien an Human und Schweinehaut in vitro.

Ergebnis: TiO2 und ZnO Partikel der BASF gelangen nicht durch die gesunde Haut.
Links:
Lunge
Wie werden Nanopartikel über die Lunge aufgenommen?

Studie: Inhalationsstudien an Ratten

Ergebnis: In bisherigen Untersuchungen wurden Partikel hauptsächlich extrazellulär und in Makrophagen in der Lunge gefunden. Untersucht wurden in diesen Studien TiO2, ZrO, CeO, amorphe Silikate, Ruß und Multiwall Carbonnanotubes. Weitere Untersuchungen sind in Arbeit.
Welchen Effekt haben Nanopartikel in der Lunge?

Studie: Inhalationsstudien an Ratten

Ergebnis: Unterhalb bestimmter Partikel-Konzentrationen wird kein Effekt beobachtet. Untersucht wurden in diesen Studien TiO2, ZnO, ZrO, CeO, amorphe Silikate, Ruß und MWCNTs. Bei höheren Konzentrationen wird hauptsächlich eine Entzündung der Lunge beobachtet, die einige Zeit nach der Exposition zurückgeht.
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1.069 KB

Körper
Wie verteilen sich Nanopartikel im Körper und welche Effekte haben sie?

Studie: Intravenöse Studie an Ratten

Ergebnis: In die Vene injizierte Partikel wurden hauptsächlich in Leber und Milz gefunden, jedoch ohne toxikologisch relevante Effekte auf diese und andere Organe. Untersucht wurde 5 mg TiO2 pro kg Körpergewicht.
Links:
Erbgut
Können Nanopartikel das Erbgut (die DNS) schädigen?

Studie: Ames Test

Ergebnis: Verschiedene Präparationen der Partikel (Standard, mit Protein, mit Lungensurfaktant) zeigten keine erbgutverändernde Wirkung im Ames Test. Auch nicht in Bakterien, die oxidative DNS Schäden anzeigen können. Untersucht wurden TiO2, ZnO, Ruß, Multiwall-Carbonnanotubes, Eisenoxid und amorphe Silikate. Weitere Untersuchungen sind geplant.
Downloads:
107 KB
Umwelt
Welchen Effekt haben Nanopartikel auf Lebewesen in der Umwelt?

Studie: Aquatische Toxizitätsstudien an Daphnien

Ergebnis: Die akute aquatische Toxizität war gering; die chronische Toxizität unterschied sich nicht wesentlich von derjenigen der nicht-nanoskaligen Materialien. Untersucht wurde TiO2 und ZnO.
Wie verhalten sich nanoskalige Materialien in der Umwelt?

Ergebnis: Diese Frage wollen wir mit anderen Partnern im Rahmen eines bei der EU beantragten Projekts untersuchen.
Downloads:
314 KB
Test-
methoden
Wie kann die Toxizität von Nanopartikeln getestet werden?

Mit verschiedenen Arbeiten haben wir zur Entwicklung von Testmethoden von Nanomaterialien beigetragen:

1. Atmosphärengenerierung und -charakterisierung für Inhalationsstudien

Ergebnis: Partikel aus nanoskaligen Materialen bilden Stäube, die hauptsächlich aus Agglomeraten bestehen und nur zu einem geringeren Teil aus Nanopartikeln.

2. Kurzzeit Inhalationstest für nanoskalige Materialien

Ergebnis: Entwickelt wurde eine Prüfvorschrift für den BASF Standardinhalationstest.

3. Herstellung und Charakterisierung von Nanopartikel-Suspensionen für toxikologische Tests (in vitro)

Ergebnis: Zusammenstellung einer Anleitung und von Ratschlägen zur Herstellung und Charakterisierung von Nanopartikel-Suspensionen.

4. In vitro Methoden zur Abschätzung von Effekten auf die Lunge

Ergebnis: Derzeit arbeiten wir an Lungenschnitten als mögliches in vitro Modell zur Abschätzung von möglichen Effekten.
Links:

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