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Bildungschancen erhöhen, Zukunft sichern
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Jungen Menschen berufliche Chancen geben
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Freiwilliges Engagement von Mitarbeitern fördern
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Zusammenarbeit in der Wissensfabrik
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Krisen gemeinsam meistern
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Lokale Umwelt und Artenvielfalt schützen


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Das Umfeld unserer Standorte spielt für unseren Erfolg eine wichtige Rolle: Nur mit dem Vertrauen und der Unterstützung durch unsere Nachbarn können wir erfolgreich tätig sein. Daher arbeiten wir an allen Standorten daran, als verlässlicher Partner und attraktiver Arbeitgeber anerkannt zu werden, der seine soziale Verantwortung wahrnimmt. Das bedeutet ein Plus an Wettbewerbsfähigkeit für beide: die Region und das Unternehmen.
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Im Jahr 2006 hat die BASF-Gruppe für die Förderung von Projekten in den Bereichen Gesellschaft und Soziales, Bildung und Wissenschaft, Sport sowie Kunst und Kultur insgesamt 67,2 Millionen € aufgewendet (2005: 56,8 Millionen €). 33,6% der Gesamtsumme haben wir gespendet, für Sponsoring und eigene Projekte haben wir 66,4% aufgewendet.
Unser wirtschaftlicher Erfolg hängt ebenfalls von der sozialen Akzeptanz unseres Handelns ab. Dies gilt in besonderem Maße im lokalen und regionalen Umfeld unserer Standorte. Dementsprechend vielfältig sind die Projekte: An einigen Standorten ist eine finanzielle Förderung notwendig, um eine Grundlage für nachhaltige Entwicklung zu schaffen. An anderen Standorten arbeiten wir mit Partnern in Initiativen zusammen. Über die Auswahl der Projekte sowie die angemessene Form und Höhe der Unterstützung entscheiden BASF-Verantwortliche vor Ort. Mit unserem Engagement wollen wir zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung beitragen. Deshalb unterstützt BASF als Partner Kommunen, Institutionen und Vereine. Einen Schwerpunkt unserer Aktivitäten bildet vor allem die Förderung von jungen Menschen. Das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiter ist für die BASF ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes Umfeld.
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Bildungschancen erhöhen, Zukunft sichern
 Bildung ist eines der zentralen Themen für die BASF. Zum einen, weil Bildung eine wichtige Voraussetzung ist, damit sich bei Kindern und Jugendlichen Wissbegier, Phantasie und Kreativität entwickeln können - Kernkompetenzen der persönlichen Entwicklung. Zum anderen, weil eine sozial gerechte, ökonomisch und ökologisch verträgliche Entwicklung in direktem Zusammenhang mit Bildung steht. Mit Investitionen in Bildung bleiben wir langfristig wettbewerbsfähig und sichern unsere Zukunft. Deswegen verstärken wir unser Engagement auf dem Bildungssektor im Umfeld unserer Standorte und unterstützen weltweit Aktivitäten, die den Zugang zu Wissen ermöglichen und fördern. Mit dem "Lapdesk-Projekt" hat die BASF Sozialstiftung beispielsweise die Lernbedingungen für 100.000 Schüler in Afrika verbessert. Auch in Indien fördern wir junge Menschen aus sozial benachteiligten Verhältnissen: Neben einer Grundausstattung mit Schulheften und Schreibutensilien ermöglichen wir jährlich bis zu 140 Schülern durch finanzielle Hilfe den Schulbesuch. Weitere Schulprojekte unterstützen wir beispielsweise in Singapur, Thailand, Bangladesch und auf den Philippinen. Ebenso fördern wir Studenten der Naturwissenschaften, unter anderem in Pakistan und auf den Philippinen.
Als das führende Chemieunternehmen wollen wir weltweit das Interesse an Natur-wissenschaften bereits bei jungen Menschen wecken. So bieten wir seit Jahren erfolgreich das Mitmachlabor für Kinder und Jugendliche an - inzwischen in zwölf Ländern. Hier können sie bei spannenden Versuchen die Welt der Chemie entdecken. 2006 fand das Mitmachlabor zum ersten Mal in Hongkong statt.
Für Jugendliche richtet die BASF den rheinland-pfälzischen Landeswettbewerb von "Jugend forscht" aus - und das seit über 40 Jahren.
Zusammen mit anderen Einrichtungen bringen wir Kindern und Jugendlichen Wissenschaft näher. An unserem Standort Guaratinguetá in Brasilien haben wir 2006 in Kooperation mit der Stadt Guaratinguetá, dem Institut für Chemie der Universität von Saõ Paulo und der Stiftung Fundação Espaço ECO das Programm "ReAção" ins Leben gerufen. Dort bilden wir Lehrer in naturwissenschaftlichen Fächern weiter. Außerdem unterstützen wir öffentliche Schulen bei der nötigen Ausstattung für Experimente.
Um die breite Öffentlichkeit für Wissenschaft und Innovation zu begeistern, unterstützte BASF im Jahr 2006 die Max-Planck-Gesellschaft, die ihre Ausstellung "Science Tunnel" nach Asien brachte. In Singapur und Schanghai konnten interessierte Besucher in die Welt der Wissenschaft und der deutschen Spitzenforschung eintauchen.
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Jungen Menschen berufliche Chancen geben
 Eine Ausbildung und ein anerkannter Abschluss sind in der Regel Voraussetzung für den beruflichen Erfolg. Die BASF hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen jungen Menschen Chancen für den beruflichen Einstieg zu bieten. In Deutschland bilden wir daher seit Jahren deutlich mehr Jugendliche aus, als es unserem eigenen Bedarf entspricht. Außerdem unterstützen wir zahlreiche Initiativen im Bereich Ausbildung mit Partnern aus Industrie, Gewerkschaft und Politik. Ein Beispiel ist der von der BASF ins Leben gerufene Ausbildungs-verbund in der Metropolregion Rhein-Neckar. Hier schaffen wir jedes Jahr gemeinsam mit mittlerweile über 600 Partnerbetrieben zusätzliche Ausbildungsplätze. BASF unterstützt die Betriebe bei der Rekrutierung und Betreuung der Jugendlichen, stellt Werkstätten und Ausbilder bereit. Den praktischen Teil ihrer Ausbildung machen die Auszubildenden vor Ort in den Partnerunternehmen. Die Jugendlichen erhalten eine erstklassige Ausbildung und haben durch ihre Qualifizierung im Partnerbetrieb gute Chancen, dort übernommen zu werden.
Insgesamt bildete die BASF im Jahr 2006 in Deutschland zusammen mit dem "BASF Ausbildungsverbund" 3.135 junge Menschen aus. 2006 fingen 878 junge Menschen eine Ausbildung bei der BASF an, davon 476 beim "BASF Ausbildungsverbund". Hiervon wurden 133 Jugendliche in das Programm "Start in den Beruf" aufgenommen. In dem einjährigen Programm werden motivierte Jugendliche, die schlechtere Startchancen haben, auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Zusätzlich zum Ausbildungsverbund unterstützt die BASF als Teil des Aktionsplans "Mit uns gewinnt die Region" weiterhin die Ausbildungsplatzinitiative Pfalz (AiP).
2006 förderte die AiP mit der BASF-Spende von 1,5 Millionen € zirka 300 neue Ausbildungs-plätze. Mit 2,5 Millionen € förderte die BASF das Projekt "Jobchance 100" der BASF Sozialstiftung. Damit wird 100 arbeitslosen Jugendlichen geholfen, ihre beruflichen Fähigkeiten zu verbessern und einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden.
Darüber hinaus hat die BASF in Ludwigshafen 2006 zum ersten Mal die Aktion "EXPRESS" angeboten. Hierbei gaben wir Jugendlichen die Chance, sich frühzeitig um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Ausbildungsexperten gaben Auskunft, ob das Profil des Bewerbers zum Unternehmen passt. Geeignete Kandidaten erhielten sofort eine Zusage für den Eignungstest. Falls das Profil nicht mit den Anforderungen im Wunschberuf übereinstimmte, berieten die Ausbildungsexperten die Bewerber auch hinsichtlich möglicher Alternativen.
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Freiwilliges Engagement von Mitarbeitern fördern
 An vielen unserer Standorte engagieren sich Mitarbeiter ehrenamtlich. BASF begrüßt und unterstützt ihre Eigeninitiative: Auf diese Weise wird Menschen in Not geholfen, zugleich erweitern unsere Mitarbeiter sowohl ihre fachliche als auch ihre soziale Kompetenz. Unsere Mitarbeiter sind wichtige Triebfedern für die gemeinnützigen Projekte der BASF. Oft werden Aktionen durch ihren Einsatz ins Leben gerufen. Bei vielen Projekten steht die Förderung von Kindern im Mittelpunkt. In Schanghai setzen sich beispielsweise BASF-Mitarbeiter bei dem „Goodwill Teacher“-Projekt für Kinder aus sozial benachteiligten Familien ein. Sie nutzen ihre Qualifikationen und geben an Wochenenden einer Gruppe von Schülern Nachhilfeunterricht in Englisch. Auch in der Türkei engagieren sich BASF-Mitarbeiter für benachteiligte Kinder. Freiwillige Helfer renovierten ein Waisenhaus und verbesserten damit die Lebensqualität für über 30 Kinder. Handlungsbedarf sahen BASF-Mitarbeiter auch in Argentinien. Dort setzt sich die BASF zusammen mit anderen Unternehmen gegen die Unterernährung von Kindern ein.
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Zusammenarbeit in der Wissensfabrik
 Unsere regional entwickelten Projekte bringen wir in die „Wissensfabrik -Unternehmen für Deutschland“ ein, bei der wir im Jahr 2005 Gründungsmitglied waren. Mit ihrem Engagement wollen die Mitglieder der Wissensfabrik den Standort Deutschland zukunftsfähiger machen. Dabei spielt das Thema Bildung eine zentrale Rolle: 1.000 Bildungspartnerschaften zwischen Unternehmen und Kindergärten oder Schulen sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Lernkultur und Erfindergeist in Deutschland zu fördern. Im Projekt „NaWi - geht das?“ können Grundschüler mit speziell für sie zusammen gestellten Materialien und Substanzen natur-wissenschaftliche Experimente zu den Themen Wasser, Luft und Lebensmittel durchführen. BASF hat in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz rund 1.000 Grundschulen mit den dazu notwendigen Experimentierkästen ausgestattet. Mit der Initiative „Sprache macht stark!“ unterstützen wir Kindergärten und -tagesstätten in Ludwigshafen. Durch pädagogische Maßnahmen wird bei Kindern und ihren Eltern – vor allem mit Migrationshintergrund – Sprache als Grundlage für Bildung gefördert. 2006 initiierte die Wissensfabrik den Wettbewerb „Kids im Betrieb“. Dabei standen erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Kindergärten oder Grundschulen im Mittelpunkt. Gesucht wurden Projekte, bei denen sich Kinder mit technischen, kreativen oder naturwissenschaftlichen Aufgaben auseinandersetzen und vom Praxiswissen der Unternehmensmitarbeiter profitieren.
Zusätzlich zum Bildungsanspruch verfolgt die Wissensfabrik ein weiteres Ziel: Wir fördern Unternehmertum. In unserem Mentorenprogramm stehen Jungunternehmern die Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen als kompetente Ansprechpartner und Berater zur Seite.
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Krisen gemeinsam meistern
 Wir wollen an allen Produktionsstandorten so gut wie möglich auf Störungen und Unfälle vorbereitet sein und bauen daher ein Gefahrenabwehr-Managementsystem auf. Es umfasst unsere weltweiten Gruppengesellschaften und Joint Ventures und bezieht Lieferanten, Kunden, benachbarte Unternehmen sowie Städte und Gemeinden in unserem Umfeld ein.
An allen wichtigen Produktionsstandorten der BASF haben wir ein Störungsmanagement eingerichtet. Zusätzlich arbeiten in Ländern, in denen wir einen großen Produktionsstandort betreiben, auf Landesebene Teams für Störungs-und Krisenmanagement, außerdem auf der Ebene der Regionen Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien/Pazifik. Zudem steht globale Unterstützung für Krisenmanagement in Ludwigshafen bereit. Welche dieser Management-ebenen aktiviert werden, richtet sich nach der Größe des Ereignisses. Dabei setzen wir auf Unterstützung und Flexibilität: Verantwortliche von übergeordneten Ebenen unterstützen die lokal agierenden Teams. Nach Bedarf können auf den übergeordneten Ebenen Expertenteams gebildet und als so genannte „Incident Support Teams“ zur Unterstützung der Teams vor Ort entsandt werden. Im Ernstfall werden die vorgesehenen Abläufe gemäß den globalen Richtlinien der BASF für Gefahrenabwehr ausgelöst.
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Lokale Umwelt und Artenvielfalt schützen
 An vielen unserer Standorte unterstützen wir Projekte zu Umwelt- und Naturschutz in unserer direkten Nachbarschaft. Unter anderem unterstützen wir Initiativen, bei denen jungen Menschen die Bedeutung und die Notwendigkeit von Umweltschutz vermittelt wird - wie zum Beispiel "The Youth Environmental Challenge" auf den Philippinen und "Seeds of Tomorrow" in Guaratinguetá/Brasilien. In Brasilien unterstützen wir außerdem das "Cooperative Against Waste"- Programm. Sogenannte Umweltagenten sortieren zirka 70% der Abfälle der Stadt Guaratinguetá; wiederverwertbares Material wird danach entsprechend recycelt. Die Initiative leistet einen Beitrag zum lokalen Umweltschutz und bietet zugleich knapp 40 Menschen einen Arbeitsplatz.
Wir unterstützen ebenfalls Renaturierungsinitiativen, indem wir beispielsweise Setzlinge zur Verfügung stellen. Außerdem tragen viele unserer Produkte zur Stärkung der Biodiversität bei: Ein Beispiel ist der Einsatz des Habitat® Herbizids der BASF an der Westküste der USA. Damit konnte das Schlickgras Spartina erfolgreich bekämpft werden, das den Lebensraum der dort heimischen Vögel und Schalentiere zerstörte.
Unser Engagement im Bereich der umweltverträglichen und verantwortungsbewussten Landschaftsplanung haben wir 2006 in den USA ausgebaut und die "Project Habitat Awards" ins Leben gerufen. Damit zeichnen wir herausragende Projekte aus, bei denen der Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen besonders geschützt oder verbessert wird.
Das malaysische Gemeinschaftsunternehmen BASF PETRONAS Chemicals führt seit 2002 eine jährliche Reinigungsaktion des angrenzenden Balok River in Gebeng durch, an der neben Mitarbeitern auch Anwohner und Vertreter der Stadt Kuantan und der Gemeinde Balok teilnehmen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die ökologische Bedeutung des Mangrovensumpfes zu stärken.
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