 Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen hängt wesentlich von der Leistungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit und Innovationskraft seiner Beschäftigten ab. Grundlage von Produktivität und Wirtschaftlichkeit sind gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein wichtiges Instrument in diesem Zusammenhang ist das Gesundheitsmanagement, das sowohl den Abbau von Gesundheitsrisiken als auch die Schaffung von persönlichen gesundheitsförderlichen Ressourcen als kontinuierlicher Prozess umfasst. Die BASF hat sich bereits 1997 der Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der EU angeschlossen. Neben dem Abbau von Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz tragen auch Präventionsangebote wie Rückenschulen, Kurse zur Stressbewältigung, Ernährungsberatung usw. zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz bei. So findet eine Verknüpfung von verhältnis- und verhaltensorientierter Prävention statt.
In der BASF hat sich ein System aus verschiedenen maßgeschneiderten Untersuchungs- und Präventionsmodulen bewährt. Zur Ermittlung des Präventionsbedarfs nutzen wir Erkenntnisse aus unserer regelmäßigen Gesundheitsberichterstattung oder aus arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen. Daraus leiten wir dann zielgruppenspezifische Maßnahmen ab, die personen-, arbeitsplatz- oder standortbezogen sein können.
Die Gesundheitsvorsorgektivitäten und Gesundheitsaktionen in der BASF haben einen klar sturkturierten Ablauf und werden abschließend wissenschaftlich evaluiert.

1996 wurde das Gesundheitsförderungszentrum der BASF gegründet. Hier arbeiten Experten der Facheinheiten Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz, der Wirtschaftsbetriebe, des Sportreferats und der Betriebskrankenkasse pronova BKK in enger Kooperation bei verhältnis- und verhaltensorientierter Prävention zusammen. Die entsprechende organisatorische Plattform stellt der in der Unternehmenshierarchie hoch aufgehängte "Arbeitskreis Gesundheit" dar.
Beschäftigte und Unternehmer haben ein gemeinsames Interesse an Gesundheitsförderung: Die einen möchten gesund bleiben und sich wohl fühlen, die anderen möchten mit gesunden und deshalb leistungsfähigen Beschäftigten im Wettbewerb bestehen.
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