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Futtergetreide ist oft feucht nach der Ernte und muss deshalb für eine Lagerperiode von bis zu 12 Monaten haltbar gemacht werden, sonst verschimmelt und verdirbt es.
Das Futtergetreide, welches anschließend an Schweine, Geflügel oder Rindvieh verfüttert wird, kann auf verschiedene Arten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb konserviert werden.
Die wichtigsten drei Methoden sind :
- Das Getreide wird mit Warmluft auf maximal 12 % Feuchte getrocknet. Die warme Trocknungsluft wird durch die Verbrennung von Erdöl erzeugt. Im Einsatz sind sogenannte Satztrockner (batch drier) oder Durchlauftrockner (continuous drier), welche kontinuierlich arbeiten.
- Das Getreide wird in einem luftdichten Futtersilo (silo) eingelagert. Es bildet sich eine Kohlendioxidatmosphäre und bei Abwesenheit von Sauerstoff verdirbt das Getreide nicht. Die verwendeten Stahlsilos sind im innern mit Emaille beschichtet und absolut gasdicht.
- Das Getreide wird mit Luprosil Propionsäure oder mit Lupro-Grain über eine Dosierpumpe gleichmäßig eingesprüht. Beide Konservierungsmittel töten Schimmelpilze, Hefen und Bakterien auf dem Getreide sicher ab. Lupro-Grain hat Anwendungsvorteile für den Landwirt, da es nicht ätzend und weniger korrosiv ist als Luprosil.
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