 |
Auf dieser Seite:
Gefahrenabwehr: gut vorbereitet, um professionell zu handeln
•
Vier Ebenen, ein System
•
Expertise für Gefahrenabwehr
•
Notfallexperten 24 Stunden erreichbar
•
Audits
•
Bewertung des Risikopotenzials
•
Die Risikomatrix als Wegweiser

Gefahrenabwehr: gut vorbereitet, um professionell zu handeln
 Wir wollen so gut wie möglich auf Störungen und Unfälle vorbereitet sein. Um Expertise im Bereich Gefahrenabwehr überall in der BASF-Gruppe sowie für unsere Partner bestmöglich verfügbar zu machen, bauen wir unser Gefahrenabwehr-Managementsystem aus. Dieses System umfasst unsere weltweiten Gruppengesellschaften und Jointventures, einbezogen sind aber auch Lieferanten, Kunden, benachbarte Unternehmen sowie Städte und Gemeinden in unserem Umfeld.
In unseren Gefahrenabwehrplänen finden sich Angaben zu der jeweiligen Anlage, eine Darstellung des Alarmplans sowie die Anzahl der brand- und explosionsschutztechnischen Einrichtungen. Ebenso werden die organisatorischen Gefahrenabwehrmaßnahmen beschrieben.
Eine schnelle Reaktion ist auch bei Transportunfällen in Verbindung mit Chemikalien notwendig. Daher sind wir in Netzwerken aktiv, die im Notfall sofort Informationen liefern und Hilfe leisten. Dazu gehört das deutsche Transport-, Unfall-, Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) und die „International Chemical Environmental“-Initiative (ICE).
|

 |

Vier Ebenen, ein System
 An allen wichtigen Produktionsstandorten weltweit haben wir ein Störungsmanagement eingerichtet. Zusätzlich arbeiten Teams für Störungs- und Krisenmanagement auf Landesebene, wenn wir in einem Land einen großen Produktionsstandort betreiben, sowie auf der Ebene der Regionen Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien/Pazifik. Darüber hinaus steht in Ludwigshafen eine globale Krisenmanagement-Unterstützung bereit.
Die Aktivierung der entsprechenden Managementebene richtet sich nach der Größe des Ereignisses. Verantwortliche von übergeordneten Ebenen unterstützen die lokal agierenden Teams. Nach Bedarf können auf den übergeordneten Ebenen Expertenteams gebildet und zur Unterstützung der Teams vor Ort entsandt werden ("Incident Support Teams").
Im Ernstfall werden die vorgesehenen Abläufe gemäß den globalen Richtlinien der BASF für Gefahrenabwehr ausgelöst.
|

 |

Expertise für Gefahrenabwehr
 Dank unseres fundierten Wissens und unserer Erfahrung können wir Störungen sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Standorte sachgerecht handhaben. Unsere Expertise umfasst die Gebiete:
- Sicherer Umgang mit Produkten in Notfallsituationen (Feuer, Produktaustritt)
- Vorbeugender Brandschutz und Brandbekämpfung
- Konzepte für Informations- und Hilfssysteme bei Transportunfällen
- Notfall- und Störungsbekämpfung
Auch unseren Kunden stellen wir unser Wissen zur Verfügung.
|

 |

Notfallexperten 24 Stunden erreichbar
 Das Know-how und die Unterstützung unserer Experten für Gefahrenabwehr sind weltweit rund um die Uhr über ein Netzwerk von Notfalltelefonen abrufbar.
Darüber hinaus hat die BASF Gefahrenabwehr-Leitstellen (Emergency Control Centers - ECC) eingerichtet, die selbst Unterstützungsleistungen bereitstellen können. Sie befinden sich in Mount Olive/New Jersey/USA, Guaratinguetá/Brasilien, Seal Sands/Großbritannien, Antwerpen/Belgien, Schwarzheide und Ludwigshafen/Deutschland, Tarragona/Spanien, Shanghai/China und Kuantan/Malaysia. In Asien sind wir dabei, diese Netzwerke auszubauen.
|

 |

Audits
 Regelmäßige Audits an allen Standorten des Unternehmens sind ein wichtiges Instrument, um unsere Standorte und Anlagen noch sicherer zu machen. Sie tragen dazu bei, dass wir für Mitarbeiter, Anwohner, Kunden und Behörden ein vertrauenswürdiger Partner sind.
Unsere Experten für Sicherheit, Umwelt und Arbeitsmedizin kontrollieren regelmäßig alle Standorte und Betriebe. Mit Hilfe eines Prüfkatalogs kontrollieren wir die Umsetzung unserer Standards. Daraus erstellen wir ein umfassendes Betriebsprofil, von dem wir– soweit notwendig – Maßnahmen ableiten.
Im Jahr 2007 gab es 107 Umweltschutz- und Sicherheitsaudits an 78 Standorten der BASF-Gruppe. Hinzu kamen 22 Revisionen auf dem Gebiet Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz, die an 22 Standorten durchgeführt wurden. Unsere internationale BASF-Audit-Gruppe trifft sich jährlich, um die Prüfungssysteme weltweit anzugleichen und weiterzuentwickeln.
|

 |

Bewertung des Risikopotenzials


|

 |

Die Risikomatrix als Wegweiser
 Um zu erkennen, ob die Leistungen auf den Gebieten Umwelt, Sicherheit oder Gesundheit ausreichend sind, um das Gefahrenpotenzial zu beherrschen, wird das Revisionsergebnis in einer Risikomatrix dargestellt. So sehen alle Beteiligten auf einen Blick, ob und wie schnell gehandelt werden muss. Die möglichen Maßnahmen reichen dabei von unmittelbar notwendigen Verbesserungen bis hin zu langfristigen Projekten. In der Zeit nach der Revision beraten die Teams ihre lokalen Ansprechpartner bei der Umsetzung der Vorschläge und überprüfen, ob diese zeitnah realisiert sind. Falls bei einem Betrieb ein erhöhtes Risiko festgestellt wird, werden noch vor Ort sogenannte Folgerevisionen vereinbart, um die gewünschte positive Entwicklung zu verfolgen.
|

 |
|
 |
|
|